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So erstellst du dein eigenes Moodboard für deine Marke

Moodboards sind gute Werkzeuge, um kreativ zu werden und Designideen zu entwickeln. Mit ihnen kannst du Bilder, Farben und Schriftarten miteinander kombinieren, um die Stimmung und Ästhetik deines Projekts oder deiner Marke zu definieren. Egal, ob du im Bereich Webdesign, Marketingkampagnen oder Markenentwicklung unterwegs bist – Moodboards fördern deine Kreativität, erleichtern die Teamarbeit und helfen dir, klare Botschaften zu kommunizieren. In diesem Beitrag gehen wir genauer auf die Bedeutung, Vorteile und praktische Umsetzung von Moodboards ein.

Autorin: Isabelle Sonje
Unternehmerin und Branding-Coach

Was ist ein Moodboard?
Ein Moodboard ist im Grunde eine kreative Collage aus visuellen Elementen wie Bildern, Farben und Texturen. Es dient dazu, eine gewünschte Stimmung zu vermitteln und als Inspirationsquelle für den Designprozess zu dienen. Mit einem Moodboard kannst du die Designrichtung festlegen, die Elemente aufeinander abstimmen und ein visuelles Konzept entwickeln.

Moodboard-Elemente: Was gehört auf ein Moodboard?
Beim Erstellen deines Moodboards gibt es eine ganze Menge Elemente, die du in Betracht ziehen kannst:

• Bilder und Fotos: Überlege, ob Fotos, Illustrationen oder andere Bilder am besten zu deiner Marke passen. Vergiss nicht, auch selbstgemachte Fotos zu verwenden.

• Buchstaben und Schreibstil: Die Wahl der Schriftart und des Schreibstils kann auch eine Botschaft vermitteln. Eine Serifenschrift wirkt professionell, während Kleinbuchstaben eine entspannte Atmosphäre schaffen.

• Farben: Welche Farben repräsentieren deine Marke am besten? Du kannst warme, kalte, gedämpfte oder kräftige Farben in Betracht ziehen.

• Kunst: Berühmte Kunstwerke können ebenfalls auf deinem Moodboard erscheinen und eine zeitgenössische oder klassische Atmosphäre schaffen.

• Muster und Formen: Organische Formen können Ruhe und Entspannung vermitteln, während sich wiederholende Muster Bewegung und Dynamik hervorrufen.

• Worte und visuelle Metaphern: Zitate oder einzelne Wörter, unterstützt durch Bilder, können eine starke Botschaft übermitteln und deine Marke treffend beschreiben.

Die Erstellung deines Moodboards erfolgt in mehreren Schritten:

Schritt 1: Ziele setzen und vorbereiten – Definiere klar, was du mit deinem Moodboard erreichen möchtest und wähle die Schlüsselbegriffe aus, die den Kern deiner Ideen bilden.

Schritt 2: Inspirationen und Ideen sammeln – Suche nach geeignetem Material, das auf deine Schlüsselbegriffe und Inspirationsquellen abgestimmt ist. Das Internet und Online-Plattformen sind voll davon!

Schritt 3: Material organisieren und auswählen – Nachdem du Material gesammelt hast, ist es Zeit, es zu sortieren und sicherzustellen, dass jedes Element wirklich zu deinem Ziel passt. Ein gutes Moodboard sollte fokussiert sein und nicht überladen.

Schritt 4: Moodboard erstellen – Jetzt kannst du mit der eigentlichen Erstellung deines Moodboards beginnen. Du kannst Vorlagen und Online-Tools verwenden, um den Prozess zu erleichtern. Denke immer an deine Zielgruppe und die Botschaft, die du vermitteln möchtest.

Fazit

Moodboards fördern kreative Designs, Teamarbeit und Ideenaustausch. Sie optimieren den Designprozess, helfen bei der Prüfung von Ideen und sparen Zeit. Moodboards bieten einen visuellen Rahmen, der die Kreativität lenkt, Emotionen vermittelt und deine Zielgruppe anspricht.